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Elektrischer Strom wird für zwei grundverschiedene Dinge genutzt:

  • Zur Übertragung und Verteilung von Energie,
  • zur Übertragung und Verteilung von Daten, Nachrichten und Informationen.

Der erstgenannte Bereich wirkt heute oftmals etwas altbacken, herkömmlich und traditionsgeprägt. Er erfordert hohe Spannungen und starke Ströme, denn die übertragene Leistung errechnet sich aus Spannung mal Strom. Wie die Spannung diesen Strom dorthin zum Fließen bringt, wo die Energie gebraucht wird, ist und bleibt aber eine spannende und vielseitige Geschichte. Einige Grund legende Fakten dazu sowie aktuelle Trends und Tendenzen finden Sie unter Strom übersichtsartig zusammengestellt – nicht nur für Elektrofachkräfte, sondern auch für interessierte Laien und für Fachleute anderer Fachrichtungen.

Der zweite Bereich macht in den letzten Jahrzehnten zusehends mehr von sich reden und gilt als modern, wachstumsorientiert, zukunftsträchtig und enorm innovativ. Dabei ist dies das ältere, das erste Anwendungsgebiet der Elektrizität überhaupt. Es begnügt sich mit kleinen, kleinsten, teilweise winzigen Spannungen und Strömen, doch auch die müssen erst einmal bereit gestellt werden. Ohne »Saft« läuft gar nichts. Damit sich die Zuwachsraten beim Bedarf nach elektrischer Energie auch nur halbwegs im Rahmen (z. B. des Kyoto-Protokolls) halten, ist eine Optimierung der Effizienz in den Anwendungstechniken dringend erforderlich. Mehr dazu unter »Energie«.

Leider bringen starke Ströme starke magnetische Felder mit sich. Hohe Spannungen sind gleichbedeutend mit starken elektrischen Feldern. In benachbarten Metallteilen erzeugen diese Felder wieder Spannungen bzw. Ströme. Gerade auf der Erzeugung solcher Felder und deren »Auffangen« und Rückverwandlung in Spannungen bzw. Ströme beruht aber die drahtlose Übertragung von Informationen. Wenn das alles gut geht, dann nennt man das elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Davon wird in letzter Zeit so viel geredet und geschrieben, dass man sofort weiß, wie viel hier im Argen liegt.

Wir bemühen uns zusammen mit unseren Partnern, hier die wichtigsten Grundzüge zum Verständnis der EMV und auch etwas Detail-Fachwissen öffentlich bereit zu stellen.

Das Thema Licht liegt dazwischen. Dass das Licht effizient brennt, also z. B. nur dann, wenn es gebraucht wird, ist das eine; dass es nicht flackert, nicht im unpassendsten Moment ausgeht und auch keine empfindlichen nachrichtentechnischen Einrichtungen und Betriebsmittel stört, ist das andere. Da wird Ihnen ein Licht aufgehen, wenn Sie lesen, was wir z. B. über den effizienten oder ineffizienten Betrieb von Leuchtstofflampen herausgefunden haben! Wir können Ihnen von vornherein versprechen, dass Sie hier etwas anderes lesen werden als auf 99,275% aller Webseiten und 98,775% aller Fachveröffentlichungen zum Thema effizientes Licht!

Damit Sie und Ihre Geschäftspartner diese Informationen optimal nutzen können, haben wir sie hier in elektronischer Form für Sie zur Verfügung gestellt,

denn was man schwarz auf weiß besitzt,
kann man getrost nach Hause tragen,
doch was man sich in Platten ritzt,
das kann man auch durch Netze jagen!

Danksagung

Leonardo ENERGY ist die logische Fortsetzung der Leonardo Power Quality Initiative LPQI. Auf Grund der großen Resonanz wurden die Themen von der Netz- und Versorgungsqualität auf Energie-Effizienz, erneuerbare Energien, dezentrale Einspeisung, das Haus der Zukunft und betreutes Wohnen erweitert.

LPQI ist ein von der Europäischen Kommission unter dem Leonardo Programm und von der International Copper Association mit 3 Millionen Euro gefördertes Fortbildungsprojekt zur Netzqualität. Im Rahmen dieses über 3 Jahre finanzierten Projektes wurden eine Reihe von Lehrmaterialien entwickelt und eingesetzt. Es richtet sich an Ingenieurbüros, das Elektrohandwerk und Betriebspersonal. Ziel ist das verbesserte Verständnis für Ursprung, Probleme, Diagnose und Maßnahmen bei Netzqualitäts- und EMV-Problemen in Gebäuden und Industrie-Anlagen.

LPQI wird von einem Netzwerk von 11 deutschen, international von 150 Partnern getragen, darunter Hochschulen, polytechnische Institute, Berufsverbände und technische Dienstleister aus dem Gebiet Netzqualität / EMV.

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